Archive for Februar, 2011

Richtfest einer Mensa in Halle

Heute fand um 16:30 Uhr das feierliche Richtfest des Mensa-Neubau am von-Seckendorff-Platz. Die Festrede haben der Vorsitzenden des Verwaltungsrates Herr Prof. Lilie, der Finanzminister Herr Bullerjahn, die Kultusministerin Frau Prof. Wolff und der Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Herr Prof. Sträter gehalten. Im Anschluss haben der Stadtrat Herr Tobias Kogge sowie der Architekt Herr Prof. Schulz ihr Grußworte überbracht.

Zum Schluss kommen noch ein paar Impressionen vom Richtfest.

kurz vor dem Richtfest

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Probleme mit dem SunRay-Server

Ich habe heute etwas länger geschlafen. Als erste Tagesaufgabe habe ich pflichtbewusst meine Mails gelesen und schon kam eine User-Mail, dass der SunRay-Server nicht läuft.

Ein Fehler war schnell gefunden: Der gdm lief nicht.

sunray ~ # svcs -a | grep gdm
disabled       11:38:23 svc:/application/gdm2-login:default
sunray ~ # svcadm enable svc:/application/gdm2-login:default

Nun konnte man sich via CDE einloggen, aber nicht mit dem Java Desktop, welcher auf gnome basiert. Nach nervigen Suchen hat sich auch Rumpel zu mir gesetzt. Dabei ist mir aufgefallen, dass in /tmp nur root schreiben darf, nachdem in /tmp wieder jeder schreiben durfte, lief wieder alles korrekt.

Mercurial

Ich wollte eben, mal schnell ein Mercurial-Repository einen Bekannten zur Verfügung stellen. Also habe ich es auf seinen Server kopiert. Nun kam die Überraschung: Es ging nicht mehr. Es gibt die typischen dubiosen Fehlermeldungen von Mercurial, bei denen niemand weiß was los ist. Da ich schon sehr lange unter Solaris mit Mercurial arbeite kenne ich so ein paar Fallstricke.

In diesem Fall war die Mercurial-Versionen verschieden. In vielen Fällen, kann man das wie folgt beheben:

# remote-Server
rennecke@odin /export/repos % hg init newrepo
# local host
rennecke@walhalla ~/repo (hg)-[default] % hg push ssh://rennecke@odin//export/repos/newrepo

Nachdem man auf dem Server ein leeren Repo angelegt hat, kann man die Inhalte rein pushen. Wenn man hinter einem Proxy-Server ist, kann man diesen gleich mit angeben:

rennecke@trantor ~ % hg --config http_proxy.host=my-proxy.org:3128 clone  ssh://rennecke@odin//export/repos/newrepo

Cloud Computing

Ich höre immer öfter von Cloud Computing. Jedes mal hört sich das ganze wie eine ganz neue Idee an. Dabei ist Cloud Computing, nach meiner Ansicht, ein alter Hut. Dieser hat bestimmt schon 50 Jahre auf dem Buckel. Was man unter Cloud Computing versteht kann nachlesen. Was ist aber der eigentliche Kern hinter der ganzen Geschichte?

Beim   Cloud Computing werden Rechen-, Speicherkapazitäten oder Dienste dynamisch zur Verfügung gestellt. Diese Kapazitäten und Dienste werden in der Regel über ein Netzwerk zugänglich gemacht. Auf den Mainframes der 1960er Jahre wurden auch Dienste und Ressourcen dynamisch angeboten und verwaltet. Die Rechenzeit wurde zum Teil auch bei den verschiedenen Kostenstellen gebucht. Auf diese Weise kann man auch aktuelle Enterprise-Server bzw. Mainframes ansetzten und dabei die Hardware dynamisch partitionieren.  Wo ist nun der Unterschied, ob man 4 volle Racks hat oder nur einen großen Rechner (1960 oder heute)?

Der Unterschied zu 1960 ist, das man seit einigen Jahren vorkonfiguriertes Blech mit entsprechenden Diensten kaufen kann. Ich habe den Vorteil, das ich auf das Blech und dem Dienst Garantie bekommen kann. Weiterhin gibt es Dienstleister, welche einen Dienste anbieten. Als Kunde muss man sich nicht mehr mit der Hardware belasten. Es ist aber durchaus interessant  im eigenen Rechenzentrum eine private Cloud zu betreiben. So kann man schnell auf sich änderte Bedingungen  reagieren.

Wenn ich es genau nehme, dann betreibe zu Hause meine eigene Cloud. Das Herzstück ist walhalla, auf ihn läuft ein Solaris 11 Express Edition. In dem Rechner sind einige Festplatten. Wenn ich etwas ausprobiere, dann erstelle ich schnell eine  Zone oder setzte mit VirtualBox ein Linux auf. Je nach dem was ich mache, erzeuge ich mir eine maßgeschneiderte Umgebung. Einige werden sich fragen, wozu der ganze Aufwand. Die Antwort ist ganz einfach: Es ist möglich und es macht mir Spaß. Den größten Mehrgewinn sehe ich darin, das ich mein System sauber halte. Denn ich weiß für was welche Zone gut ist.

P.S.: Ich habe 1960 gewählt, weil mir nichts besseres eingefallen ist.